Bilder des auf Schloss Filseck geborenen Malers Eugen Wolff-Filseck.

Erbstück von Oma Eine der vordringlichsten Anliegen des "Förderkreises Schloss Filseck" ist es, Bilder des am 22. Aug. 1873 auf Schloss Filseck geborenen und am 29. Juli 1937 in München verstorbenen Künstlers Eugen Wolff-Filseck, der zuletzt Professor der bildenden Künste an der Kunstakademie in München war, zu sammeln.

Wenn Sie Bilder von Eugen Wolff-Filseck in Ihrem Besitz haben, diese aber vom Stil her nicht mehr in Ihre Wohnung passt, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir haben Interesse an diesen Kunstwerken.

Schicken Sie bitte per E-Mail ein Foto Ihres Bildes an werner.litz@vodafone.de, wir werden umgehend mit Ihnen in Kontakt treten.
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Rundbrief an die Mitglieder des „Förderkreises Schloss Filseck“

Eberhard Dettinger  Sehr geehrte, liebe Mitglieder des „Förderkreises Schloss Filseck“,

Herr Eberhard Dettinger hat sich vor kurzem nach über 15 Jahren als 1. Vorsitzender des Förder- kreises Schloss Filseck, mit einem sehr schönen Brief, aus seinem derzeitigen Amt zurückgezogen. Ich gratuliere ihm sehr herzlich zu seiner Ernennung zum „Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit“.
Ohne ihn wäre der Förderkreis Schloss Filseck nicht so erfolgreich geworden, wie er sich jetzt uns allen darstellt.

Es ist nun an der Zeit, mich als seinen Nachfolger Ihnen, sehr verehrte Mitglieder, vorzustellen.

Ich, Friedrich Schumm, Neurologe und Psychiater, bin jetzt 71 Jahre alt. Aufgewachsen bin ich im Hohenlohischen im Schloss Neuenstein, einem der größten Renaissance Wasserschlösser Deutsch-lands. Mein Vater war dort als fürstlicher Archivar tätig. Er hat das Gesamtarchiv der verschiedenen Zweige des Fürstenhauses Hohenlohe zu einem der größten Privatarchive Deutschlands ausgebaut. Dieses Schloss uns sein Archiv haben mit seinem besonderen Ambiente und Flair mein Leben mit- geprägt. Sei es meine Liebe zur Kunst, Literatur, Theater und klassischer Musik. Daher war es für mich eine Selbstverständlichkeit, die mir angetragene Position des Vorsitzenden des „Förderkreises Schloss Filseck“ zu übernehmen.

Nach dem Abitur in Schwäbisch Hall habe ich Zeitungs- und Theaterwissenschaft studiert, dann aber doch zur Medizin gewechselt. 1970 habe ich das Studium in Tübingen abgeschlossen mit Staatsexamen und Promotion zum Doktor Med.

Nach zwei Jahren erster beruflicher Tätigkeit am Epilepsiezentrum in Kehl-Kork bin ich 1972 mit meiner Frau nach Tübingen zurückgekehrt, wo ich bis Anfang 1984 zunächst als Assistenzarzt, dann schließlich als leitender Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik tätig war. In Tübin-gen wurden unsere drei Töchter geboren und meine Frau hat ihre Tätigkeit als Studienreferendarin für Romanistik nur für kurze Zeit ausgeübt und sich dann ganz unseren Kindern gewidmet.

Nach verschiedenen Studienaufenthalten wurde ich Anfang April 1984 Chefarzt an der Neurologi-schen Klinik im Christophsbad und später ärztlicher Direktor des Klinikums Christphsbad. Diese Tätigkeit führte ich bis Ende 2007 aus. Insgesamt war es eine anstrengende, aber auch sehr anregen-de Tätigkeit, die mich über Jahrzehnte sehr befriedigte. Nach meiner Berentung vor knapp sechs Jahren habe ich noch eine Reihe von ärztlichen Aufgaben im Christophsbad übernommen.

Mein Ruhestand ist nun leider nicht so wie gewünscht verlaufen, da ich meine liebe Frau vor mehr als zwei Jahren an den Folgen einer schwersten Lungenerkrankungen verloren habe. Ein gewisser Ersatz ist der sehr schöne und enge Kontakt zu meinen Kindern und vier Enkelkindern mitsamt meiner großen Familie.
Ich habe nun noch eine medizinische Tätigkeit als Chefarzt einer Spezialklinik für Psychiatrie, sowie Mitarbeit in einer neurologisch-psychiatrischen Fachpraxis übernommen, wo ich zu meiner Freude, meine seit Jahrzehnten treuen Patienten weiter behandeln kann, die, viele schwerst erkrankt und zum Teil an sehr seltenen Erkrankungen leiden. Denn in all den Jahren meiner beruflichen Tätigkeit ist und war es mir ein sehr großes Anliegen, die Erkrankung Myasthenia gravis weiter zu erforschen und neue Diagnose- und Therapiestandards zu etablieren.

Ich bin an sich ein geselliger Mensch, ich habe einen großen Freundeskreis und bin interessiert an allem, so auch natürlich an den Aufgaben, die diese neue Position, die Sie mir anvertraut haben, erfordert. Ich bin selbst mit mir anspruchsvoll, erwarte dies auch von meinen Mitarbeitern und Freunden, gepaart mit einer Mischung von Verlässlichkeit und Loyalität.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen, muss Sie aber darauf hinweisen, dass die Messlatte durch die Persönlichkeit und durch die erfolgreiche Tätigkeit meines Vorgängers sehr hoch gelegt ist. Es stehen weiterhin viele wichtige und wesentliche Aufgaben an, denen wir uns alle zusammen stellen wollen. Ich hoffe auf Ihre loyale und engagierte Unterstützung. Ich freue mich jetzt schon über Vorschläge Ihrerseits, aber auch über kritische Ratschläge und jedwede Unterstützung, die ich zusammen mit meinem Stellvertreter, Herrn Litz, dankbar annehme.

Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und die Aktivitäten, dieses schöne Juwel „Schloss Filseck“ weiter zum Strahlen zu bringen.


Prof. Dr. Friedrich Schumm, Vorsitzender des „Förderkreises Schloss Filseck“,
inmitten „seines“ Schlosses Filseck.
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Herbert Vollmer ist das erste Ehrnmitglied des Förderkreises

Herbert Vollmer und Georg Gallus Anlässlich seines 85. Geburtstages wurde Herbert Vollmer vom "Förderkreis Schloss Filseck" zu seinem ersten Ehrenmitglied ernannt.

Eberhard Dettinger, der 1. Vorsitzende des Förderkreises, übergab Herbert Vollmer die Ernennungsurkunde im Rahmen einer Feierstunge im Leutrum-Saal von Schloss Filseck.



                                                         

                                                    Der "Förderkreis Schloss Filseck"
                                                                          ernennt
                                                                HERBERT VOLLMER
                                                                  zum Ehrenmitglied.


                                 Herr Vollmer hat sich durch sein umfassendes Wissen
                           um die Geschichte von Schloss Filseck seit der Gründung des
                          Förderkreises für den Verein unschätzbare Verdienste erworben.

                     Für diesen Einsatz möchte sich der "Förderkreis Schloss Filseck"  bei          
               Herbert  Vollmer durch die Ernennung zum Ehrenmitglied herzlich bedanken.



                                                         Schloss Filseck, den 27.10.2013

            Eberhard Dettinger, 1. Vorsitzender                          Liliana Schunter, 2. Vorsitzende.

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Besuch beim Ur, Ur, Ur - Großvater

Besuch beim Ur, Ur, Ur - Großvater Balthasar Moser von Filseck bekam dieser Tage auf Schloss Filseck Besuch von seinen Nachfahren.

Aus Straubenhard Ottenhausen und aus Biberach kamen neun Kinder, Jugendliche, Damen und Herren, um ihren Ur, Ur - 16 mal Ur - auf Schloss Filseck zu besuchen. Geschäftsführer Werner Litz vom Förderkreis führte die Nachkommen und ihre Familienangehörigen durch das Schloss und hob natürlich die Verdienste von Balthasar Moser von Filseck, in dessen Besitz das Schloss von 1568 bis 1573 war, besonders hervor.

Im Moser-Saal und in der Dokumentation zur Schlossgeschichte wurden vor dem Bild von Balthasar Moser von Filseck viele Erinnerungsfotos gemacht. Beim anschließenden Mittagessen in der ehemaligen Kutschen- und Schlittenremise - der heutigen Schlossgaststätte -  wurden die einzelnen Verwandschaftsverhältnisse  noch ausführlich besprochen.

Eine schöne Führung, bei der sich die Verwandten gerne und mit Stolz an ihren großen Ur, Ur.....Ahn, den Schlossbesitzer und Oberbürgermeister von Göppingen erinnerten. 

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EUGEN WOLFF-FILSECK, sein Leben, seine Werke.

Eugen Wolf Am 22. August 1873 wurde Eugen Wolff, der Sohn von Carl Ludwig Wolff (Verwalter auf Schloss Filseck) und seiner Ehefrau Fanny , auf Schloss Filseck, geboren. Schon in der Schulzeit erkannten die Lehrer sein Talent zum Malen und Zeichnen.

Er durfte an der Kunstschule Stuttgart und an der Kunstakademie Karlsruhe Kunst studieren und ging nach dem Studium an die Akademie der Bildenden Künste nach München. Dort wurde er zum Proffessor für bildende Kunst berufen. Aus Dankbarkeit, dass er, ein Bauernbub von Schloss Filseck, es im Leben so weit brachte, hat der seine Bilder signiert mit Eugen Wollf-Filseck.

Unter dem Titel: Eugen Wolff-Filseck (1873-1937). Ein schwäbischer Impressionist, wurde von Walter Ziegler und dem  Förderkreis Schloss Filseck ein  Buch und Katalog über das Leben von Eugen Wolff und seine Werke herausgegeben.

Diesen Katalog mit vielen Bildern von Eugen Wollf-Filseck können Sie zum Preise von € 10.- plus Versandkosten bei Werner Litz, Tel. 07161 / 31938 bzw. per E-Mail werner.litz@vodafone.de erwerben.

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Prominentester Besucher beim Tag des offenen Denkmals 2010

Vincent Klink Prominentester Besucher beim Tag des offenen Denkmals war zweifellos Fernseh- und Sternekoch Vincent Klink. Klink sagte: "Dass die Gaststätte des Filsecks geschmackvoll eingerichtet und das Ambiente im Schlosshof ideal ist ."

Vincent Klink ist als Tierarztsohn geboren und wuchs in Schwäbisch Gmünd auf. Im Alter von 25 Jahren machte er sich selbständig und eröffnete 1974 sein erstes Restaurant, das Postillon in Schwäbisch Gmünd. Bereits 1978 erhielt Klink einen Michelin-Stern.

Seit 1991 betreibt Vincent Klink in Stuttgart-Degerloch das Restaurant Wielandshöhe. 1998 wurde sein Restaurant erneut mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, welcher er 2001 verlor und 2002 wieder erhielte. Trotz des Michelin-Sterns versteht er sein Restaurant nicht als einen „Gourmettempel“, sondern als einen Ort zum Wohlfühlen.
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Der Süddeutsche Rundfunk und Sonja Schrecklein besuchen Schloss Filseck und den Charlottensee

Sonja Schrecklein ließ sich von Geschäftsführer Werner Litz die Geschichte des Schlosses und seine heutige Verwendung erläutern.

Sie und ihr Aufnahmeteam waren von dem tollen Zustand und dem Ambiente von Schloss Filseck überrascht.

Eine Woche lang berichtete Sonja Schrecklein über Uhingen und seine Besonderheiten. Dabei durfte natürlich auch unser Schloss Filseck nicht fehlen.

Der Süddeutsche Rundfunk und Sonja Schrecklein besuchen Schloss Filseck und den Charlottensee.
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Brunnenhäuschen und Pumpstation von Schloss Filseck

Oskar von Münch, dessen Familie von 1749 bis 1971, also 222 Jahre lang, Schloss Filseck besaß, war ein fortschrittlicher, allem Neuen aufgeschlossener Schlossbesitzer. Es war ihm ein wichtiges Anliegen, Schloss Filseck mit Strom, Telefon und fließendem Wasser auszustatten. Elektrischen Strom lieferte Heinrich Vetter von der "Oberen Mühle" in Uhingen, der diesen schon seit 1899 produzierte.

Aber wo sollte auf dem Berg Wasser herkommen?
Oskar von Münch beauftragte einen Wasserschmecker (Rutengänger), nach Wasser zu suchen. An der Stelle, wo dieses Brunnenhäuschen steht, wurde dieser fündig. Er entdeckte eine ergiebige Quelle und zwar dort, wo schon früher die Bewohner von Schloss Filseck Trinkwasser holten. Oskar von Münch baute dieses Brunnenhäuschen um 1900, stattete es mit einer starken Doppelkolbenpumpe aus, die von einem Elektromotor angetrieben wurde und das Wasser noch oben in einen Wasserhochbehälter pumpte. Auf diesem Wasserhochbehälter vor Schloss Filseck befindet sich heute eine Ruhebank und eine Bronze-Relieftafel, auf der man sich über die Berge der Schwäbischen Alb und die Umgebung von Schloss Filseck informieren kann.

Dieses Reservoire hatte ein Fassungsvermögen von ca. 10 Kubikmeter. Von hier aus floss das Wasser durch bestehende Leitungen in die Räume und Ställe von Schloss Filseck. Der Wasserdruck, vor allem in den oberen Stockwerken, war nicht sehr groß, aber man hatte immerhin fließendes Wasser. Und das zu einer Zeit, als in Uhingen, Göppingen und Umgebung noch niemand an solches denken konnte.

Auf diese Art wurde Schloss Filseck bis zum Jahr 1955 versorgt. Ab dann wurde Schloss Filseck an die Leitung der Uhinger-Wasserversorgungsgruppe angeschlossen, die von der Pumpstation in Uhingen zum Hochbehälter auf dem Schopflenberg / Bezgenriet führt.
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