Bilder des auf Schloss Filseck geborenen Malers Eugen Wolff-Filseck.

Erbstück von Oma Eine der vordringlichsten Anliegen des "Förderkreises Schloss Filseck" ist es, Bilder des am 22. Aug. 1873 auf Schloss Filseck geborenen und am 29. Juli 1937 in München verstorbenen Künstlers Eugen Wolff-Filseck, der zuletzt Professor der bildenden Künste an der Kunstakademie in München war, zu sammeln.

Wenn Sie Bilder von Eugen Wolff-Filseck in Ihrem Besitz haben, diese aber vom Stil her nicht mehr in Ihre Wohnung passen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir haben Interesse an diesen Kunstwerken.





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EUGEN WOLFF-FILSECK, sein Leben, seine Werke.

Eugen Wolf Am 22. August 1873 wurde Eugen Wolff, der Sohn von Carl Ludwig Wolff (Verwalter auf Schloss Filseck) und seiner Ehefrau Fanny , auf Schloss Filseck, geboren. Schon in der Schulzeit erkannten die Lehrer sein Talent zum Malen und Zeichnen.

Er durfte an der Kunstschule Stuttgart und an der Kunstakademie Karlsruhe Kunst studieren und ging nach dem Studium an die Akademie der Bildenden Künste nach München. Dort wurde er zum Professor für bildende Kunst berufen. Aus Dankbarkeit, dass er, ein Bauernbub von Schloss Filseck, es im Leben so weit brachte, hat der seine Bilder signiert mit Eugen Wolff-Filseck.

Unter dem Titel: Eugen Wolff-Filseck (1873-1937). Ein schwäbischer Impressionist, wurde von Walter Ziegler und dem  Förderkreis Schloss Filseck ein  Buch und Katalog über das Leben von Eugen Wolff und seine Werke herausgegeben.

Diesen Katalog mit vielen Bildern von Eugen Wolff-Filseck, können Sie zum Preis von 10,--€ im Info-Center auf Schloss Filseck erwerben.
Das Info-Center ist geöffnet: Mittwoch bis Sonntag von 13:00 bis 17:00 Uhr

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Brunnenhäuschen und Pumpstation von Schloss Filseck

Oskar von Münch, dessen Familie von 1749 bis 1971, also 222 Jahre lang, Schloss Filseck besaß, war ein fortschrittlicher, allem Neuen aufgeschlossener Schlossbesitzer. Es war ihm ein wichtiges Anliegen, Schloss Filseck mit Strom, Telefon und fließendem Wasser auszustatten. Elektrischen Strom lieferte Heinrich Vetter von der "Oberen Mühle" in Uhingen, der diesen schon seit 1899 produzierte.

Aber wo sollte auf dem Berg Wasser herkommen?
Oskar von Münch beauftragte einen Wasserschmecker (Rutengänger), nach Wasser zu suchen. An der Stelle, wo dieses Brunnenhäuschen steht, wurde dieser fündig. Er entdeckte eine ergiebige Quelle und zwar dort, wo schon früher die Bewohner von Schloss Filseck Trinkwasser holten. Oskar von Münch baute dieses Brunnenhäuschen um 1900, stattete es mit einer starken Doppelkolbenpumpe aus, die von einem Elektromotor angetrieben wurde und das Wasser noch oben in einen Wasserhochbehälter pumpte. Auf diesem Wasserhochbehälter vor Schloss Filseck befindet sich heute eine Ruhebank und eine Bronze-Relieftafel, auf der man sich über die Berge der Schwäbischen Alb und die Umgebung von Schloss Filseck informieren kann.

Dieses Reservoir hatte ein Fassungsvermögen von ca. 10 Kubikmeter. Von hier aus floss das Wasser durch bestehende Leitungen in die Räume und Ställe von Schloss Filseck. Der Wasserdruck, vor allem in den oberen Stockwerken, war nicht sehr groß, aber man hatte immerhin fließendes Wasser. Und das zu einer Zeit, als in Uhingen, Göppingen und Umgebung noch niemand an solches denken konnte.

Auf diese Art wurde Schloss Filseck bis zum Jahr 1955 versorgt. Ab dann wurde Schloss Filseck an die Leitung der Uhinger-Wasserversorgungsgruppe angeschlossen, die von der Pumpstation in Uhingen zum Hochbehälter auf dem Schopflenberg / Bezgenriet führt.





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